DTK Zuchtstätte "von den Königstannen"

Erfolgreiche Bodenjaden mit meinen Hunden

Seit 2001 waidwerke ich mit meinen Hunden aktiv bei der Bodenjagd. Wie erwähnt, haben wir inzwischen sehr viele Möglichkeiten in verschiedenen Revieren in Deutschland auf die heimischen Prädatoren waidzuwerken. Im Laufe der Zeit haben sich unsere Erfolge herumgesprochen und inzwischen veranstalten wir jedes Jahr mehrere Jagdwochenenden, um diese erlebnisreiche Jagd durchzuführen. Wir haben Füchse, Dachse, Marderhunde und Waschbären bei der Baujagd gestreckt und immer viele Erlebnisse dabei genossen. Leider habe ich bisher noch keine ansprechenden Bilder von diesen Jagden gemacht, versuche aber weiterhin dieses nachzuholen, um sie dann hier zu zeigen. Die unten aufgeführte Auszeichnung ist eine Anerkennung des DTK für die bisherigen Erfolge und zeigt, dass inzwischen eine beachtliche Zahl an erlegtem "Raubwild" durch meine Hunde zu verzeichnen ist. Wir werden weiter aktiv die Bodenjagd betreiben und damit einen Teilbeitrag zum Schutz "gefährdeter" Tiere -z.B.: Vögel, Hasen und Flugwild- leisten.

Januar 2011


Herrliche Jagdtage Ende Dezember 2009

Wie schon seit ca. acht Jahren durften meine Hunde und ich auch im Dezember 09 in verschiedenen Revieren in Brandenburg, Mecklemburg-Vorpommern und östlichem Niedersachen auf Raubwild waidwerken. Diese Möglichkeiten haben sich im Laufe der Zeit ergeben da wir - d.h. meine Hunde, meine Jagdfreunde (besonders hervorzuheben Willi und Veiko) und ich- bisher mit wenigen Ausnahmen immer sehr erfolgreich waren. Dieses liegt sicherlich darin begründet, dass sonst niemand die Baujagd in besagten Revieren durchführt. Für uns haben sich in den Jahren unvergessliche Erlebnisse ergeben. So konnten wir vor zwei Jahren den ersten Marderhund graben, der durch den Teckel (in diesem Fall war es Zorro) energisch in der Endröhre gestellt wurde.
Jetzt haben wir die ersten zwei Waschbären dank Jumpers überzeugender Arbeit erbeutet. Überraschend war für uns die außerordentliche Wehrhaftigkeit -wie im Dachshund Dez.09 beschrieben- der Prädatoren.
Im laufe der dreieinhalb Jagdtage wurden insgesamt sechs Füchse und die zwei oben erwähnten Waschbären erfolgreich von Jumper gearbeitet. Wobei dann am Ende die zwei "Bären" und drei Füchse auf der Strecke lagen.
Durch die überzeugenden Arbeiten unserer Teckel haben wir in der Zwischenzeit einige zusätzliche "Verehrer der Rasse" gewonnen und von der Leistungsfähigkeit unserer "kleinen Ritter" überzeugt.
Zusätzlich zu oben erwähnten Revieren dürfen wir inzwischen im nahem Umfeld von Osnabrück, sowie zahlreichen anderen Revieren in Niedersachsen helfen die jährliche Strecke von Fuchs, Marderhund und Co zu "optimieren".
Für mich persönlich ist die Baujagd inzwischen zu einer echten Leidenschaft geworden, da alle Höhen und Tiefen durchlebt werden.
Wir haben uns vorgenommen während der nächsten Jagdtage -östlich der Elbe- Fotos zu machen, die dann hier einzusehen sind.
Natürlich erhoffen wir uns dann wieder "reichliche Beute".

Januar 2010


Quina's erste Begegnung mit der weissen Pracht

Erlebnisbericht von Herrn Meier -Quinas Besitzer- (20.12.09)

....."Sie ist eine sehr lebhafte Hündin, die sich bei uns sehr gut eingelebt hat u. von morgens bis abends nur darauf aus ist, uns in Bewegung zu halten. Immer wieder hat sie dummes Zeug im Kopf u. kommt auf die unmöglichsten Ideen. Mit Arkas versteht sie sich ausgezeichnet, wobei sie immer versucht, die Oberhand zu behalten. Sie ist sehr dominant. Körperlich entwickelt sie sich ebenfalls prächtig - genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Knappes, harsches Haar mit guter Unterwolle. Auch der Bart kommt allmählich mehr u. mehr. Lange Zeit hatte ich in dieser Richtung Bedenken. Aber mittlerweile ist er so gewachsen, daß er schon mehr als ausreichend ist. Bedenkt man, daß sie gestern erst 6 Monate jung geworden ist, so darf ich sicher noch mit etwas mehr Bart rechnen.

Sie ist eine sehr kräftige Hündin, die jetzt schon Arkas - kleinerer Standardschlag - in der Größe überragt. Außerdem hat sie eine äüßerst feine Nase und ist an allem interessiert. Am liebsten jagt sie kleinen Vögeln u. den Kaninchen nach. Bauten gräbt sie furchtbar gern nach. Inzwischen hat sie die ersten Schweißfährten (25/26 Stunden alt) ausgearbeitet. Sie arbeitet sehr konzentriert u. willig. Bei der letzten Schweißfährte konnte ich mehr oder weniger blind hinterher laufen. Menschen gegenüber ist sie ebenfalls sehr freundlich, aber ansonsten wachsam. Mit Kindern spielt sie unwahrscheinlich gern.

Soweit ich das beurteilen kann, hat sie einen sehr schönen Körperbau u. einen sehr schönen Kopf mit einem sehr schönen dunklen Auge. Den Zahnwechsel hat sie mittlerweile bestens überstanden. Es sind m.W. alle Zähne da u. sie hat ein sehr schönes Scherengebiß. Alles in allem ist Quina eine sehr lebendige, aber doch sehr anhängliche Hündin, die sich gern mal ihre Streicheleinheiten abholt. Eine Hündin, wie ich sie mir gewünscht habe - vom Charakter, von den Anlagen u. vom Aussehen.

Am 27. 12. werde ich sie das erste Mal zur Jagd nach Brandenburg mitnehmen. Dann wird sie Rehwild-, Sauen-, Rotwild- u. Raubwildjagd praxisnah erleben u. sicher davon eine ganze Menge neuer Eindrücke mitnehmen. Mal sehen, ob sie auf der Kanzel auch ruhig sein kann.........".

Im nächsten Absatz sind einige Bilder von Quina aufgeführt. Man sieht ihr richtig den Spaß an der weißen Pracht an.

Uff, was ist das denn für ein komisches Zeug???


 

 

 

Wo sind denn jetzt die Maulwurfshügel und die Mauselöcher? Ist ja doch komisch, alles so weiß -und kalt-. Mach mich los ich muß meinen Kumpel jagen. Quina mit sechs Monaten im ersten -echten- Winter. Was ja für uns in Norddeutschland relativ selten vorkommt.


Wer ist Wer

 

Hier fühl ich mich wohl Familie Friese aus Achim verwöhnt ihre Dackelbande außerordentlich. Die beiden großen Rüden Lucky v.d. Königstannen (genannt Oskar) und Hannes haben jeder eine eigene Luxusvilla. Heute -03.09.2009- ist uns klar, wir hätten keinen besseren Namen für Lucky (der Glückliche) finden können. Genießen Sie dieses schöne Bild, es sagt mehr als tausend Worte.


 

Matze der Allrounder

Hier ein Erlebnisbericht von Frank Hotopp, passionierter Jäger, Angler und Falkner der seit Anfang des Jahres einen Rüden(jetzt 10 Monate alt) aus Yvonne und Zorro sein Eigen nennt: ".... Butz geht es bestens,er räumt die Wälder von Brandenburg von den Sauen.Bei Ihrem Gruch in der Nase kann man ihn nicht mehr aufhalten.
Saujagd ist das Allergrößte für Ihn,wir sind eigentlich immer dort wenn es die Zeit erlaubt. Natürlich ist auch die Jagd auf Damwild total interessant,aber das Größte ist wenns rausgeht um den Schwarzkitteln an die Schwarte zu kommen!
Was gibt es schöneres als so einem dicken Brocken erstmal richtig kräftig in die Keulen zu beißen ?
Damit teilen wir uneingeschränkt zu 100% die gleiche Passion!
Er hat mir mit allem Eifer erstmal einen dicken Überläufer-Keiler aus einem kleinen Fichtenbestand gedrückt,der nicht dort rauswollte. Aber sein Organ und sein Mut machten Ihn dann doch nervös.
Wir konnten Ihn am selben Abend zusammen mit einem Stück Damwild strecken.Butz geht das Wild an,egal wie groß oder stark,und er drückt es dann in meine Richtung. Absolut PERFEKT !
Somit haben wir auf dem Weg nach Hause meist was auf dem Anhänger !

Die Falkner Ausbildung im Saarland haben wir gemeinsam erfolgreich abgeschlossen,es war schön das der Kleine dabei war.Der "Falknerbrief" hängt jetzt im Wohnzimmer.
Und er hat auch seinen ersten ganz großen Erfolg geschafft !
Er hat mir den 3.stärksten Rehbock in Deutschland für 2008 laut bellend aus einer Dickung geholt.522 Gramm !
Abgebildet im "Jäger 10/08" ! Dafür erhielt der Kleine die "Bronzemedailie" für Deutschland!

Du siehst wir beide sind jagdlich wirklich im Einsatz und das ist sehr gut so ! Es tut uns beiden gut und wir arbeiten prima zusammen.

Nebenbei haben wir beide Hechte und Zander auf der Havel gejagdt/geangelt und in unserer Hütte gegrillt.Butz liebt Bootfahren absolut,besonders weil er weiß das manchmal ein dicker Fisch ins Boot kommt.
Also er hat ein sehr reiches Jagdleben vom Angeln übers Jagen und Fallenstellen bis zur Falknerei....". Zitat Ende.

Prima, so macht das Leben Spaß, ich wünsche Euch weiterhin viel Freude und schöne Jagderlebnisse.

 


 

Harry die Supernase

Harry war in der Wurfkiste und in der weiteren Entwicklung eher der vorsichtige, Fremden gegenüber zurückhaltende/misstrauische Hund, den wir bis zum Alter von 11 Monaten behielten. Dann aber an einen sehr netten Jäger -nebst entsprechend netter Frau- verkauft haben. Hier ist jetzt aufgeführt wie sich Harry bei seinen neuen Besitzern entwickelt hat.

< Zitat:".....von Woche zu Woche wurde er selbstbewußter. Mittlerweile ist er mein ständiger Begleiter, hat sehr guten Apell und ist, wie schon erwähnt, die "Supernase".
Hochdekorierte Schweißhunde der Rassen HSH und BGS stellt er regelmäßig in den Schatten. Zwischenzeitlich hat er ca. 20 erfolgreiche Nachsuchen geleistet, teilweise mit langen, anstrengenden Hetzen. Besonders bemerkenswert war die Nachsuche auf einen Bock, der auf die Blatte sprang und nach Angabe des Schützen gefehlt wurde. Am Anschuss keine Pirschzeichen, kein Haar, kein Schweiß... nichts.
Nachdem ich Harry zur freien Suche geschnallt hatte, gab er im dichten Anflug laut und ab ging die Hatz, bis ich nichts mehr hören konnte. Nach ca. 15 Minuten kam der Laut wieder in unsere Richtung. Ein guter Sechserbock kam augenscheinlich gesund durchs hohe Holz, Harry ca. 50 m dahinter. Mein schneller hingeworfener Schuss brachte den Bock zur Strecke, sehr zum Entsetzen des unglücklichen Schützen.
Am Stück stellte sich heraus, dass der Bock lediglich einen Streifschuss am Vorderlauf hatte, der weder Knochen noch Sehnen verletzt hatte. Lediglich eine kleine Fleischwunde war vorhanden. Harry hat diesen Bock sicher über mehrere Kilometer brackiert.
.......
Bei der häufigen Jagd auf Sauen ist er schneidig, aber nicht lebensmüde. Viele Sauen habe ich vor ihm gestreckt. Sein guter Ruf ist auch in Ungarn, wo ich viel jage angekommen. Abends auf dem Sofa wird aus dem wilden Racker ein Puscheldackel für Frauchen. Rundum: der perfekte Dackel." > Zitat Ende.

Das bringt mich als Züchter natürlich ins Schwärmen, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer hervorragenden Leistung Harry zu solch einem zuverlässigen Jagdgenossen und Freund auszubilden. Bei Ihnen - Herr Ulrich Heitzig und Frau Claudia Entrup-möchte ich gerne Dackel sein.
Weiterhin viel Spaß und Weidmannsheil wünsche ich Ihnen und Ihren Jagdfreunden
Dr. Michael Harms

DTK-Zuchtstätte "von den Königstannen"  |  Dr. Michael Harms, von-den-koenigstannen(at)email.de, +49 57 45 22 61
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